Unser Ziel – dem Krebs irgendwann den entscheidenden Schritt voraus sein

Wir möchten Therapien entwickeln, die einen echten Unterschied machen, und Menschen helfen, ihre Lebensziele zu erreichen – egal, wie komplex die Erkrankung oder wie herausfordernd die Situation ist.
Johnson & Johnson gehört zu den Top 2 der forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland und forscht an innovativen und zielgerichteten Arzneimitteln im Bereich hämatologischer Erkrankungen wie der Chronischen Lymphatischen Leukämie oder dem Multiplen Myelom und solider Tumoren, wie Prostata-, Blasen- und Lungenkrebs.
In der Onkologie haben wir schon viel erreicht. In einigen Indikationen haben wir die Grenzen des Möglichen bereits verschoben. Zukünftig möchten wir Krebs aber nicht nur behandeln, sondern ihn heilen und an seiner Entstehung hindern können. Dabei sind die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit Krebs unsere größte Motivation, ihr Leben wollen wir entscheidend verbessern.
So verbinden wir das Beste aus Health&Care: Medizinische Innovation mit dem Menschen im Mittelpunkt.
Wir wissen, dass jeder Krebs anders ist und dass jeder Schritt zählt. Wenn Patientinnen und Patienten gezielt und nach ihren individuellen Bedürfnissen behandelt werden, wenn sie die großen und kleinen Momente im Leben genießen können – dann haben wir echten Fortschritt erreicht. Daran arbeiten viele Menschen bei Johnson & Johnson leidenschaftlich und entschlossen jeden Tag. Diesen Weg gehen wir konsequent und gemeinsam mit anderen, denen das bestmögliche Therapieergebnis für Betroffene genauso am Herzen liegt wie uns.
Das Tempo des therapeutischen Fortschritts hat zugenommen. Wir wollen, dass Visionen noch schneller Wirklichkeit werden. Denn je früher sichere und wirksame Therapien verfügbar sind, desto mehr Menschen können von ihnen profitieren. Der Anspruch, füreinander da zu sein, ist tief in unserer DNA verankert. Was wir tun, tun wir für Patientinnen und Patienten, für Angehörige, für Ärztinnen und Ärzte. Von der Grundlagenforschung über die Wirkstoffentwicklung bis zur Zulassung. Wirklicher Fortschritt entsteht dort, wo wir von Anfang an gemeinsam denken und zusammen forschen. Als Partner zahlreicher Forschungskooperationen fördern wir daher Netzwerke zum Austausch von Versorgungsdaten, kooperieren mit Start-ups und betreiben weltweite Innovationscenter.
Unser Weg ist das Miteinander - für medizinischen Fortschritt.
Um Menschen mit Krebs noch besser als bisher helfen zu können, forschen wir im Rahmen der sogenannten Präzisionsonkologie an gezielt wirkenden Substanzen. Diese setzen direkt und möglichst frühzeitig an den krankmachenden Prozessen im Körper an und können für die Behandlung vieler Tumorerkrankungen vielversprechende neue Wege hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit eröffnen.1-4
Präzisionsonkologische Ansätze basieren auf dem immer besseren Verständnis der Tumorbiologie sowie der zunehmenden Identifikation individueller, onkogener Zielstrukturen.1,5 Entgegen dem „one size fits all“-Ansatz bieten sie die Chance, einzelne Erkrankte, die am wahrscheinlichsten von den jeweiligen Therapien profitieren, möglichst frühzeitig zu identifizieren.6-8
Nils Krochmann, Head of Medical and Scientific Affairs bei Johnson & Johnson Innovative Medicine
Indem die Präzisionsonkologie oder auch personalisierte Onkologie sehr genau an molekularen, genetischen und proteomischen Merkmalen (Biomarker) des Tumors ansetzt, verspricht die Forschung sich davon den Krebs noch gezielter, individueller und nachhaltiger zu behandeln als dies bisher möglich war. Besonders eindrucksvolle Beispiele solch neuer zielgerichteter Substanzen und innovativer Therapiekonzepte sind die hochindividuellen Zell- und Immuntherapien, die das Immunsystem des Körpers aktivieren, den Krebs selbst zu bekämpfen.
In vielen verschiedenen onkologischen Indikationen können besonders zielgerichtete und immunonkologische Therapien die Prognose der Betroffenen bereits verbessern und teils ein deutlich längeres Überleben erzielen, z. B. beim fortgeschrittenen Urothelkarzinom und auch bei hämatologischen Neoplasien wie dem Multiplen Myelom.9,10 Darüber hinaus können diese neuen Therapieansätze in der Regel zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen.11 Häufig sind sie im Vergleich zu früheren Behandlungsarten weniger belastend und zeigen eine bessere Wirksamkeit.12-14
Patientinnen und Patienten mit Multiplem Myelom lebten vor zehn Jahren im Durchschnitt nur noch vier Jahre nach Erkrankungsbeginn. Neue Therapien wie monoklonale Antikörper, bispezifische Antikörper oder CAR-T-Zelltherapien haben in den letzten zehn Jahren zu einer signifikanten Verbesserung geführt. Deutsche Expertinnen und Experten gehen heute davon aus, dass sie das multiple Myelom noch als heilbare Erkrankung erleben werden. Mehr zu Hintergründen und Therapieoptionen beim Multiplen Myelom finden Sie hier.15,16
Menschen mit fortgeschrittenem metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom lebten früher nach Erkrankung nur knapp ein Jahr. Aufgrund neuer Therapieoptionen leben sie heute bei frühem Therapiebeginn im Durchschnitt 4,5 Jahre. Ein Durchbruch in der Therapie konnte mit innovativen Arzneimitteln erreicht werden, mit denen eine weitere Ausbreitung des Prostatakrebs verzögert werden kann.17
Erfahren Sie hier mehr zu Hintergründen und Therapieoptionen beim metastasierten kastrationsrefraktären Prostatakarzinom .
Die molekulare Präzisionsmedizin hat die Onkologie revolutioniert. Eine große Rolle spielen dabei Biomarker-gestützte Behandlungsansätze. Biomarker ermöglichen es potenziell jedem Tumor eine einzigartige molekularpathologische Signatur zuzuweisen. Damit bilden sie einen wichtigen Ausgangspunkt für die Entwicklung präzisionsonkologischer Therapieansätze, ebenso wie für deren effektiven Einsatz in der ärztlichen Praxis.
Mit Hilfe molekularer Diagnostik können pathologische Alterationen wie Treibermutationen oder Genfusionen identifiziert werden, die als mögliche Ansatzpunkte in der Entwicklung zielgerichteter Krebstherapien genutzt werden können: z. B. Tumorgene, die für Komponenten einer Signalkaskade kodieren.
Unterschieden wird zwischen prognostischen Biomarkern – also jenen, die Informationen über den erwarteten Verlauf einer Tumorerkrankung liefern – und prädiktiven Biomarkern. Letztere helfen dabei Therapieentscheidungen zu optimieren, da sie Informationen über die Wahrscheinlichkeit des Ansprechens auf eine bestimmte Behandlung liefern. Prädiktive Biomarker bilden sowohl bei soliden als auch bei hämatologischen Neoplasien eine zentrale Säule der molekularen Präzisionsonkologie. Denn die Wirkung vieler zielgerichteter Arzneimittel, z. B. niedermolekularer Kinase-Inhibitoren, monoklonaler Antikörper sowie Immuntherapien und adoptiver Zelltherapien, beruht auf dem Vorhandensein bestimmter molekularer (Tumor)Merkmale, die sich in Form von Biomarkern nachweisen lassen.
Der effektive Einsatz Biomarker-gestützter Therapien setzt so meist eine molekulare Begleitdiagnostik (Companion Diagnostics) voraus, die vor allem immunhistochemische und genetische Analysen umfasst.18 In der EU ist sie bei vielen zugelassenen zielgerichteten Arzneimitteln verpflichtend.19
In den vergangenen Jahren haben sich die technischen Möglichkeiten zur molekularbiologischen Analyse in puncto Präzision, Geschwindigkeit und Kosten deutlich verbessert. Zusätzlich bieten die zunehmende Digitalisierung und die Entwicklung innovativer Technologien weitere Chancen: Künstliche Intelligenz ermöglicht uns Wissen zu Biomarkern mit Forschungs- und Real-World-Daten zu verknüpfen und Patientinnen und Patienten immer besser mit Biomarker-gestützten Therapieoptionen zu versorgen.
Das hohe Potenzial der präzisionsmedizinischen Ansätze steht heute häufig noch strukturellen und gesundheitspolitischen Herausforderungen gegenüber. Damit sich der Anteil der umfassend molekulardiagnostisch untersuchten Patientinnen und Patienten erhöht und sie die individuell „passenden“ Präzisionstherapeutika bekommen können, setzen wir uns bei Johnson & Johnson zusammen mit Fachgesellschaften daher für die Etablierung von Standards für die begleitende Molekulardiagnostik und den Zugang zu dieser ein.
Um nachhaltig funktionierende Rahmenbedingungen zu schaffen, braucht es den Zusammenschluss mit allen Beteiligten des Gesundheitssystems. Das ist für uns bei Johnson & Johnson eine weitere wichtige Voraussetzung, um unser Ziel aus Krebs eine chronische, heilbare oder irgendwann vermeidbare Erkrankung zu machen, zukünftig erreichen zu können. Deshalb unterstützen wir Initiativen wie die nationale Dekade gegen Krebs oder die Vision Zero, die Akteure aus unterschiedlichen Bereichen wie Politik, Krebsforschung, Forschungsförderung, Verbänden, Stiftungen und Wirtschaft zusammenbringen, mit dem Ziel die onkologische Versorgung zu verbessern.
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